Bad Grönenbach - HELIOS Klinik Bad Grönenbach

Hier finden Beamtinnen und Beamte (Polizisten, Lehrer, Verwaltungsbeamte, Ruhestandsbeamte) ausgewählte Kliniken und Gesundheitseinrichtungen, die beihilfefähig abrechnen können

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HELIOS Bad Grönenbach
Sebastian-Kneipp-Allee 3a/5
87730 Bad Grönenbach
Tel.: 08334 981-100 · Fax: 981-599
E-Mail: info.bad-groenenbach@helios-kliniken.de

Profil:

Akut- und Rehabilitationsklinik für psychosomatische Medizin. 

 

Mehr Informationen unter www.helios-kliniken.de/bad-groenenbach


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GV 20210721

 

 

 

Bad Grönenbach
 

Bad Grönenbach ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und der Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach. Der Ort ist als Kneippkurort staatlich anerkannt. Der Markt befindet sich zwischen den Städten Memmingen im Norden und Kempten im Süden. Etwas östlich von Bad Grönenbach verläuft die A 7. Die Herrschaft über den 1099 erstmals urkundlich erwähnten Ort wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrmals. Ein lokaler Ortsadel bestand bis Anfang des 13. Jahrhunderts, danach ging die Herrschaft über verschiedene Adelsgeschlechter, bis Bad Grönenbach 1803 Bayern zugeschlagen wurde.

Der Ort liegt im Südwesten Bayerns, rund 13 Kilometer südlich der kreisfreien Stadt Memmingen in der Region Donau-Iller in Oberschwaben. Der Markt im südwestlichen Bereich des Landkreises Unterallgäu auf einer Höhe von 718 m ü. NHN und grenzt südlich an den Landkreis Oberallgäu, mit dem die typische Allgäuer Hügellandschaft beginnt. Die höchste Erhebung mit 841 m ü. NHN befindet sich im Südosten des Gemeindegebietes, etwa 1,4 km süd-südöstlich des Weilers Hintergsäng. Ungefähr ein Viertel des Gemeindegebiets ist mit Wald bedeckt, größtenteils der Grönenbacher Wald südwestlich des Hauptortes.

Nachbargemeinden: Bad Grönenbach grenzt im Uhrzeigersinn an die Gemeinden Legau, Kronburg, Woringen, Wolfertschwenden, Böhen, alle im Landkreis Unterallgäu, sowie an die Gemeinde Dietmannsried im Landkreis Oberallgäu.

Einwohnerentwicklung von Bad Grönenbach: Zwischen 1988 und 2018 wuchs der Markt von 4.460 auf 5.665 um 1.205 Einwohner bzw. um 27 %.

Kultur und Sehenswürdigkeiten
Historische Bauwerke
Baudenkmäler
In der Liste der Baudenkmäler in Bad Grönenbach sind alle denkmalgeschützten Baudenkmäler gemäß der Denkmalliste des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege aufgeführt.[44] Eine Reihe weiterer kleiner Flurdenkmäler auf dem Gebiet Bad Grönenbachs enthält die Liste von Flurdenkmälern in der Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach.

Hohes Schloss in Bad Grönenbach
Das Wahrzeichen Bad Grönenbachs ist das im 12. Jahrhundert erbaute Hohe Schloss. Es bildet mit dem Schlossberg eine Einheit. Seit 1384 war es der Sitz der Herren von Rothenstein, ab 1482 der Herren von Pappenheim. 1613 ging das Hohe Schloss in den Besitz der Fugger über. Ab 1695 bis zur Säkularisation gehörte es der Fürstabtei Kempten.[45] Nach der Säkularisation war ab 1803 ein königlich-bayerisches Amtsgericht im Hohen Schloss untergebracht. Später erwarb Dominikus Ringeisen das Schloss, die Ursberger Schwestern bewohnten es. 1996 erwarb es der Markt Bad Grönenbach und es wird seitdem für Ausstellungen und standesamtliche Trauungen genutzt. Im Rahmen von Führungen kann das Schloss besichtigt werden.

Unteres Schloss in Bad Grönenbach
Das Untere Schloss erbauten 1563 vier Brüder derer von Pappenheim als Witwensitz.[46] Später waren pappenheimische Beamte und Beamte des Fürststifts Kempten dort untergebracht. Mit der Säkularisation wurde das Schloss 1803 durch den bayerischen Staat eingezogen und gelangte später in Privatbesitz, in dem es sich noch heute befindet.

Burg Rothenstein
Die Burg Rothenstein wurde im 11. Jahrhundert erbaut und war der Stammsitz derer von Rothenstein. Später ging die Burg in pappenheimischen Besitz über. Im Dreißigjährigen Krieg war sie Hauptquartier des schwedischen Feldmarschalls Carl Gustav Wrangel. Am 9. März 1873 stürzte sie, vermutlich aufgrund einer Erdsenkung, ein. Von der Burg an der Grenze zwischen dem Allgäu und Oberschwaben besteht nur noch eine Ruine.

Stiftskirche St. Philipp und Jakob

St. Philipp und Jakob in Bad Grönenbach
Die römisch-katholische Stiftskirche St. Philippus und Jakobus wurde erstmals am 27. Mai 1136 geweiht. Danach folgte ein gotischer Neubau, der am 15. Oktober 1445 geweiht wurde. Von der Vorgängerkirche ist die romanische Krypta erhalten. Ende des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde die Stiftskirche als Simultankirche genutzt, 1663 wurde sie barockisiert. In der Kirche sind eine Reihe kunstvoller Epitaphien des ehemaligen Ortsadels angebracht.

Spitalkirche Heiliger Geist
Die Spitalkirche wurde 1479 von Ludwig von Rothenstein gestiftet. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Kirche 1633 zerstört. Ab dem Jahr 1649 wurde sie den reformierten Gläubigen nach längeren Auseinandersetzungen überlassen. Sie wurde wieder aufgebaut und ab 1723 wurden dort Gottesdienste gefeiert. Der Kirchturm wurde 1880 errichtet. Die Spitalkirche wird von der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Bad Grönenbach genutzt.

Kollegiatstift (Westansicht)
Neben der Stiftskirche St. Philipp und Jakob befindet sich das 1479 von Ludwig von Rothenstein und seiner Gemahlin Jutta von Hürnheim gestiftete Kollegiatstift. Das Wappen des Stifterehepaares ist an der westlichen Außenfassade angebracht. Am 25. Februar 1572 zerstörte ein Feuer das Gebäude. Danach wurde es wieder aufgebaut. Das in der Säkularisation aufgelöste Kollegiatstift ist heute Pfarrhof der römisch-katholischen Gemeinde.

Amtshaus Rothenstein
Das Amtshaus Rothenstein war ein Verwaltungsgebäude der Rothensteiner und Pappenheimer. Es wurde im 16. oder 17. Jahrhundert in der Zeit des Spätmanierismus errichtet. Wie das Hohe Schloss war das Amtshaus bis zur Säkularisation 1803 im Besitz des Fürststifts Kempten. Zwischenzeitlich wurde es von der katholischen Schulgemeinde erworben und diente später als Dienst- und Wohngebäude der Landpolizei. Das Gebäude am Beginn der Zufahrtsstraße zum Hohen Schloss befindet sich jetzt in Privatbesitz.

Gesundheitswesen
Die Gesundheitsfürsorge ist in Bad Grönenbach sehr stark vertreten. Die Helios-Klinik-Gruppe betreibt zwei Kliniken im Ort, eine Reha-Klinik für Hörstörung, Tinnitus, Schwindel, Innere Medizin, Orthopädie und Unfallchirurgie. Die zweite Reha-Klinik widmet sich der Akutbehandlung und Rehabilitation in der Psychosomatischen Medizin. Auf dem Stiftsberg ist die Helios Privatklinik Allgäu für Psychosomatische Medizin untergebracht. Den Naturheilverfahren und der Kneippkur widmen sich das Kneipp-Sanatorium Bad Clevers, die Privatklinik & Gesundheitshotel am Schlossberg und das F.-X.-Mayr-Kur-Zentrum Bad Grönenbach. Im Gemeindeteil Thal befindet sich die Villa Thal für Naturheilverfahren und Regulationsdiagnostik sowie für Tumortherapie und Immunologie.

Die Psychosomatische Klinik Bad Grönenbach wurde von Konrad Stauss gegründet und von 1979 bis 2000 als ärztlicher Direktor geleitet. Diese Arbeit wird heute in der Psychosomatischen Privatklinik Bad Grönenbach weitergeführt.

Öffentliche Einrichtungen
Das 2005 errichtete Alten- und Pflegeheim St. Dominikus befindet sich im Ortszentrum in unmittelbarer Nähe des Hohen Schlosses. Es bietet 50 Pflegeplätze in Ein- und Zweibettzimmern. Geführt wird es von der Stiftung Liebenau.

Im März 2007 wurde das Kinderhospiz St. Nikolaus eröffnet. Es betreut Kinder, die an einer unheilbaren lebensverkürzenden Krankheit leiden, und deren Familien. Das Hospiz ist Mitglied im Deutschen Kinderhospizverein. Es verfügt über 16 Zimmer, wovon die eine Hälfte den erkrankten Kindern und die andere Familienmitgliedern zur Verfügung steht.

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Quelle: Portal Urlaubsverzeichnis Online



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